Weiter ging es schließlich, als die Mädchen der ersten Mannschaft gegen Altlandsberg spielten. Und ich glaube, das Spiel wurde vor allem deshalb mit 16:11 gewonnen, weil wir besser kämpfen konnten. Ja, es war am Anfang ein richtiges Kampfspiel. Cool daran war, dass es trotzdem fair blieb. Irgendwann schafften wir es schließlich, in Führung zu gehen. Und dann war da wieder unser Tormädchen, das die Führung oft an sich abprallen ließ. Und im Angriff konnte unser Vorsprung dann erhöht werden.
Die zweite Mannschaft spielte im Anschluss gegen Greifswald. Und wieder waren da so viele Fehler bei uns, die uns von Anfang an jede Möglichkeit wegnahm, das Spiel zu gewinnen. Ich meine, verlieren ist total in Ordnung und Fehler passieren, aber so viele waren dann schon doof. Weil wir uns eigentlich selber damit besiegt haben.
Dann spielte unser Schulteam gegen unsere erste Mannschaft. Und das war schon cool, wie da gespielt wurde. Klar, man kannte sich. Wieder einmal. Aber Geschenke verteilte niemand. Am Ende gewann das Schulteam mit 8:3. Ich glaube aber, das lag nur daran, weil die Mädchen dort einfach schon länger Handball spielen.
Die zweite Mannschaft spielte dann auch gegen Altlandsberg. Und diesmal gelang es sogar, manche Fehler abzustellen. Wir hielten am Anfang sogar richtig gut mit. Aber irgendwann verloren wir dann den Faden, wie es so schön heißt. Und wir fanden ihn leider nicht mehr wieder, weshalb auch dieses Spiel mit 7:14 verloren ging.

So richtig dramatisch ging es dann beim Spiel unserer Ersten gegen Vorpommern Greifswald zu. Das Spiel gewannen wir mit 7:6. Weil der Ball in der letzten Sekunde im Tor von Greifswald zappelte. Das war dann typisch Handball.

Unser Grundschulteam und die Mädchen von der zweiten Mannschaft standen sich schließlich gegenüber. Zur Halbzeit stand es noch 4:1 für das Schulteam. Geendet hat es dann ziemlich deutlich mit 11:2. Man sah bei dem Spiel deutlich, was die Einen schon können, und die anderen irgendwann auch können möchten. Aber dafür muss noch ordentlich trainiert werden.
Den ersten von zwei Spieltagen beendete dann unsere erste Mannschaft mit einem Sieg gegen Warnemünde.

Vorbei war der Tag für uns damit aber noch lange nicht. Und auch wenn sich draußen schon eine leichte Abendstimmung breitmachte, wir wollten unbedingt in der Ostsee baden gehen. Irgendwer da oben im Himmel drehte den Wasserhahn noch einmal kurz auf und schließlich gänzlich ab. So genossen wir erst das Abendessen mit einem leckeren Buffet im Segelclub, ehe wir in die Ostsee sprangen. Klar, es war kalt, weil es auch den ganzen Tag geregnet haben soll. Aber davon haben wir ja in der Halle nichts mitbekommen. Und was man nicht weiss…,

Der zweite Tag begann schon ziemlich früh. Ich glaube, es war so 04:30 Uhr oder so, als eigentlich alle Mädchen wach waren. Nur die Schlafmützen, also die Erwachsenen, schliefen noch. Wenn sie denn konnten. Eigentlich war die Aufstehzeit für 06:30 Uhr geplant, aber so hatten wir noch mehr Zeit zum packen und spielen und Spaß haben.
Wir mussten nämlich die Schule, in der wir auch die zweite Nacht schliefen, noch am Morgen aufgeräumt verlassen haben. So verstauten wir unsere Sachen in den Autos und fuhren zum Frühstück wieder in die Sporthalle. Und wieder gab es leckere Eier, Brot, Kakao, Brötchen und viele andere Sachen, die man sich für ein leckeres Frühstück wünscht.
Ja, und dann ging es schon wieder weiter. Den zweiten Turniertag spielten wir nämlich alle in der Fiete-Reder-Halle.
Und für unsere Erste ging es gleich ums Ganze. Zumindest ein bisschen. Da sie ja am Samstag nur gegen unser Grundschulteam verlor und damit Zweiter wurde, spielten sie jetzt gegen Teltow. Und jeder wusste, wenn sie gewinnen, sind sie mindestens Vierter. Das hätte vor dem Turnier eigentlich niemand gedacht. Unser Grundschulteam stand, weil sie in der Vorrunde Erster wurden, schon im Halbfinale.
Und für unsere Erste war es ein Krimi. Ach, was sag ich! Liebe Eltern, kein Tatort am Sonntagabend konnte da mithalten. Es war so knapp. Aber wie es am Ende ausging, schreibe ich im dritten und letzten Teil.