…sah man Bernd Seliger, dem Trainer der E-Mädchen, an, wie stolz er auf seine Mannschaft war.
Gemeinsam mit den D- Mädchen absolvierte die E-Jugend ein paar Testspiele gegeneinander. Alle Teams sollten zeigen, wie sehr sie das, was sie in den bisherigen Tagen lernten, schon anwenden konnten. Natürlich lief noch nicht alles perfekt, das braucht ja noch eine Weile, aber die Mädchen übertrafen auf jeden Fall die Vorstellung ihres Trainers. Und das machte auch die Mädchen stolz. Überhaupt konnten alle stolz aufeinander sein, denn eine Mannschaft kann nur so gut spielen, wie ihr Trainer sie trainiert und ein Trainer kann nur so gut Sachen beibringen, wie es die Mannschaft zulässt.
Auch die 2010er und 2011er Mädchen trainierten heute stark und überraschten ihren Trainer, der sehen wollte, wie gut sie schon die Manndeckung konnten und Tore warfen, denn das, was so einfach aussieht, ist es nämlich gar nicht.
Nach dem Mittagessen, heute gab es leckeres Hühnerfrikassee, veranstaltete eine Frau vom Kiez Sebnitz mit allen Mädchen vom EBT so eine Art Teambuilding. Das sah dann so aus, dass zwei Mädchen aus dem Team zum Beispiel die anderen führen mussten. Nur wurden den anderen vorher die Augen verbunden. Eine weitere Übung war, dass jedes Mädchen sich allein und mit verbundenen Augen durch eine Art Irrgarten tasten musste. Als Hilfe dafür gab es nur ein Seil. Diese Übung sollte uns darin stärken, an uns selbst zu glauben. Das finde ich ja total wichtig, schließlich kann man kaum an das ganze Team glauben, wenn man nicht einmal an sich selbst glaubt.
Nach dem Abendessen stürmten schließlich alle noch einmal den Pool, bevor auch der Mittwoch zu Ende ging.
Ach ja, nicht einmal der Besuch der Oma mit den Socken und den Schlüpfern machte uns heute groß was aus. Wir haben uns wohl einfach daran gewöhnt.