Morgens aufstehen, die inzwischen gewohnten drei Joggingrunden drehen, frühstücken und ab zum Training. So begann auch der vorletzte Tag von unserem Trainingslager in Sebnitz.
Während die Mädchen der jüngeren E-Jugend vor allem Zuspiele aus der Bewegung übten, glich das, was die Älteren lernten eher einer chemischen Formel. Aber als sie es begriffen haben, war es dann gar nicht mehr so schwer. Eine Spielerin von außen musste den Ball passen, der wurde dann direkt weitergegeben und die Spielerin, die den Ball von außen spielte, rannte dann schnell zu den anderen, bekam den Ball wieder zugespielt und warf aus der Bewegung ein Tor. Ja, wie ich ja schon geschrieben habe, das klingt schon schwierig, ist es aber eigentlich gar nicht. Was aber nicht heißt, dass das schon ausreichend geübt wurde.
Am Nachmittag probten die jüngeren E-Mädchen vor allem das Laufen und Dribbeln mit dem Ball, und sie mussten ihn im Lauf auch hochwerfen, wieder fangen und dann gegen die Wand werfen, während die Älteren nochmal die Übung vom Vormittag wiederholten.
Am Abend gab es ein großes Lagerfeuer. Kurz bevor wir alle ein letztes Mal ins Bett gingen, bildeten wir einen Kreis um die Feuerschale und ließen unseren Schlachtruf so laut ertönen, dass uns bestimmt alle Menschen in Sebnitz hörten. Jetzt sind wir alle Feuer und Flamme für die neue Saison.

Am Freitag stand dann das letzte Training an, bevor wir alle die Heimreise antraten.
Genauso müde wie glücklich erreichten wir dann am Nachmittag wieder Berlin. Jetzt freuen wir uns auf das erste Turnier am 18. August in Rangsdorf.