Am Samstag war in unserer eigenen Halle ordentlich was los. Alle drei E-Jugend-Mannschaften konnten in den Spielrunden zeigen, was sie konnten. Und das war schon verdammt viel.
Angefangen haben am Morgen die Mannschaften E II und E III. Die erste Mannschaft spielte dann erst am Mittag. Die Mädchen hatten es gut, einige von ihnen konnten ausschlafen, andere spielten aber sogar erst am Morgen und dann nochmal am Mittag. Also in zwei Mannschaften. Das war zwar anstrengend, hat aber trotzdem Spaß gemacht.
Die zweite Mannschaft war an dem Tag die jüngere E-Jugend, also die, die letztes Jahr noch in der F-Jugend spielte.
Und die jüngeren Mädchen gaben wirklich alles. Sie kämpften und versuchten mitzuhalten. Da spielten die Ergebnisse gar nicht so eine große Rolle. Und gerade beim 5:7 gegen den OSF konnte man sehen, dass sie in weiten Teilen schon richtig gut mithalten konnten.
Die 3. Mannschaft bestand so circa zur Hälfte aus Mädchen, die sich auch schon ein bisschen in der D-Jugend probieren können und Mädchen, die noch ausschließlich in der älteren E-Jugend spielen. Die Mädchen gewannen gegen den OSF mit 5:0 und wenn ich jetzt aber schreibe, dass sie ihre Überlegenheit kaum zeigen konnten, dann passt das vielleicht nicht so ganz zu dem Ergebnis, war aber trotzdem so, denn die Ergebnisse sind ja nicht alles.
Auch gegen den TSC gewann man mit 5:2. Und trotzdem war das alles nicht so glänzend, nur weil das Ergebnis gut klingt. Erst kurz vor dem Ende konnte man die Führung ausbauen. Unbedingt erwähnt werden muss hier aber vor allem ein Tor von einem unserer Mädchen, dass im Tor des TSC einschlug, als hätte Bud Spencer eine Bowlingkugel geworfen. Ich hoffe, die Torhüterin vom TSC hat sich inzwischen wieder von dem Schock erholt, als die Kugel neben ihr einschlug.
Gegen Pfeffersport gewann man dann auch noch mit 5:2, hatte aber mehr mit sich selbst zu kämpfen, als mit den Gegnerinnen.
Ach ja und natürlich. Die zweite spielte ja dann auch noch gegen die dritte Mannschaft. Das ließ sich ja nicht vermeiden. Und da die Ergebnisse oft gar nicht so wichtig sind, lasse ich das hier auch weg. Viel wichtiger war, dass es ein faires Spiel war und jeder zeigen konnte, was er drauf hatte. Und Spaß darf es auch gerne machen, wenn man schon gegeneinander spielt. Und das die Jüngeren noch nicht ganz so viel drauf haben, ist ja klar. Deswegen haben sie dann auch verloren.

Am Mittag tanzte dann die 1. E-Jugend auf dem Parkett und der erste Tanzpartner waren die Mädchen vom TSC. Na ja, sagen wir mal so, das 7:7 sorgte bei unseren Mädchen für ein paar herabhängende Mundwinkel, während manche Mädchen vom TSC sich sehr über das Unentschieden freuten. Mal abgesehen von deren Trainern, für die schienen die Schiedsrichter interessanter als die eigene Mannschaft. Aber dazu komme ich gleich nochmal. Und, ach ja, man sieht sich manchmal auch zweimal im Leben bzw. in einer Spielrunde.

Im zweiten Spiel ging es dann gegen den OSF. Und das Spiel fühlte sich wie eine Mathearbeit an, in der man das Gefühl hatte, nicht wirklich vorwärts zukommen. Und wenn, dann auch nur Stück für Stück für Stück. Am Ende hätte man in der Mathearbeit bestimmt trotzdem eine 2 bekommen, auch weil man nie aufgab, einfach immer weitermachte. Am Ende stand es dann, trotz viel klein, klein 8:3 für den EBT.
Im dritten Spiel gegen Lichtenrade sahen die Mädchen gegen unseren EBT keinen Stich. Lichtenrade sammelte eine Unmenge an Punkten. Wenn auch „nur“ Sympathiepunkte. Einfach deshalb, weil sie nie aufgaben, obwohl sie lange wirklich chancenlos wirkten. Aber ich finde, solch eine tolle Moral, wie die Mädchen aus Lichtenrade zeigten, muss auch mal erwähnt werden. Das war ganz toller Sport und wir freuen uns jetzt schon, bald wieder gegen euch zu spielen.

Ja, und dann war es soweit. Das zweite Spiel gegen den TSC stand an. Das erste Spiel wurde ja im 2x 3 gg. 3-Modus gespielt. Jetzt hieß es 6 gegen 6. Die Trainer vom TSC verließen vorsichtshalber schon mal den Ort des Geschehens, was für eine angenehme Ruhe in der Halle sorgte. Und vielleicht fühlten sich die Mädchen auch etwas alleingelassen, was ich mir aber nicht vorstellen konnte. Dafür hatte der Schiedsrichter ein angenehmes letztes Spiel.  Den letzten Tanz an diesem Nachmittag hat unser EBT mit 8:5 gewonnen. Und klar, das Ergebnis war nicht so wichtig, aber alle in der Halle haben gesehen, dass die bessere Mannschaft das Spiel gewann.

Jetzt freuen wir uns auf das Intensivtraining während der Oktoberferien, welches manche Mädchen in Berlin besuchen, während andere nach Gummersbach fahren. Aber am darauffolgenden Wochenende sieht man sich dann wieder beim Ulzburg-Cup. Wir freuen uns jetzt schon auf unsere dritte Teilnahme an dem Turnier.

T.S.