Vielleicht lag es daran, dass an diesem Morgen niemand joggen musste, aber die Mädchen wirkten hellwach und frisch, als sie ihr Trainer um 06.30 Uhr weckte.
Das ganze Team half beim Aufräumen, man unterstützte sich gegenseitig beim Isomatten zusammenrollen und Geschirr abspülen. Auch daran zeigte sich, wie gut dem Team von Bernd Seliger die gemeinsamen Tage in Gummersbach taten.

Um kurz nach 09.00 Uhr startete der EBT-Express dann die zweite Etappe von Gummersbach nach Ulzburg, wo man direkt die Holstentherme ansteuerte, was inzwischen eine Tradition ist, wenn man am Ulzburg-Cup teilnimmt. An der Holstentherme trafen auch all die anderen Mädchen ein, die nicht mit nach Gummersbach fuhren. Darunter waren auch die jüngeren E-Mädchen, die von Herrn Schuster gecoacht werden.

Am Abend , nachdem leckere Spaghetti Bolognese im Bürgerhaus serviert wurden. verwandelten die Mädchen die Turnhalle, in der geschlafen werden sollte, in ein Tollhaus. Wenn man von der Lautstärke ausgeht. Die einen spielten Tischtennis, die anderen spielten Handball oder ein Fangspiel. Es war wirklich unglaublich laut. Das war aber weniger schlimm, eher war es ein Genuss, weil niemand wirklich schrie oder jemand verletzt wurde. Und das, obwohl auch eine Jungenmannschaft mit in der Halle schlief…
Erst als die Trainer das Licht löschten, wurde es schlagartig ruhiger. Alle wussten, dass sie am nächsten Morgen ausgeschlafen sein mussten, um den Pokal mit nach Berlin zu nehmen.

T.S.