Nein! Zumindest gab es keine Geschenke zur 4. Spielrunde der 1. und der 3. E-Jugend. Aber es musste Mädchen geben, die daran glaubten, dass Geschenke verteilt werden würden. Oder war es Hochmut, nachdem die Mädchen das Turnier in Ulzburg gewannen und beide Mannschaften am 3. Spieltag ungeschlagen blieben?

Naja, ich kenne ja die Antwort. Es war Halloween, weswegen sich beim Training am letzten Donnerstag gerade einmal drei Mädchen einfanden. Das der Trainer darüber, ich formuliere es mal nett, etwas verstimmt war, wundert da niemanden.
Genauso wenig überraschend war dann auch das Auftaktergebnis der 3. E-Mädchen. Gegen Narva verloren sie direkt mit 4:5. Das war dann der erste Beweis, dass eben noch kein Weihnachten war und niemandem irgendwas geschenkt werden würde.

Gegen schwache Neuköllner Mädchen hieß es dann zwar klar 12:2, aber gegen Mannschaften, die etwas besser spielten, taten sich die Mädchen ungewohnt schwer.

Und das mag vielleicht blöd klingen, aber keiner konnte beweisen, dass es nicht an der fehlenden Trainingseinheit vom Donnerstag lag, dass man gegen den OSF nur knapp mit 11:10 und gegen Pfeffersport mit nur 6:4 gewann. Eigentlich sind das Mannschaften, gegen die die Mädchen sonst haushoch gewinnen können, aber an diesem Tag konnten alle froh sein, dass die Gegnerinnen nicht die Fehler unserer Mädchen ausnutzten. Sonst hätten die Ergebnisse anders ausgesehen.

Unsere 1.E-Jugend gestaltete ihren Auftakt dann etwas besser. Sie siegte gegen Rudow mit 13:4, ließ Friedrichshagen beim 10:3 keine Chance und schickte Hermsdorf mit 12:1 wieder nach Hause.

Aber dann, ja dann hieß der Gegner plötzlich HSG Übermut, Sportfreunde Wird schon und SG Warum soll ich mich bewegen? Dabei spielten die Mädchen ihr letztes Spiel eigentlich doch nur wieder gegen Rudow. Genau dieses Rudow, gegen die man zum Auftakt schon mit 13:4 gewann. Und auch das letzte Spiel war doch eigentlich schon so gut wie gewonnen. Und am Ende? Am Ende konnte man froh sein, mit dem 9:9 dem Niederlagenteufel noch einmal von der Schuppe gesprungen zu sein.

Ich glaube, aus dieser Spielrunde haben alle ganz, ganz viel gelernt. Zu Wünschen wäre es jedem!

 

T.S.