Am Sonntag fand der 5. Spieltag der Staffel A statt, in der unsere 1. E-Jugend spielt. Und es soll ja nicht arrogant klingen, aber inzwischen liegen da wirklich Welten zwschen unserer Mannschaft und den Mannschaften der anderen Vereine. An diesem Tag trafen unsere Mädchen auf Narva, den OSF und natürlich den gastgebenden VFL Lichtenrade.

Das erste Spiel bestritten unsere Mädchen gegen Narva!
Im 2x 3 gegen 3!

Dass das Spiel als eine Art warm-up diente, ist natürlich übertrieben. Und trotzdem muss man sagen, dass unsere Mädchen, für ihre ganz eigenen Verhältnisse, schwer in diese Spielrunde fanden. Es passierten viele kleine Fehler, weswegen man teilweise über den Kampf das Spiel am Ende klar für sich entschied. Aber auch das muss man können. Narva wurde, sozusagen im Bezirksderby Teil 1, mit 13:7 besiegt.

Der zweite Gegner war dann der VFL Lichtenrade! (Und wieder hieß es 2 x 3 gg. 3)

Und was soll man groß sagen? Lichtenrade versuchte alles, was für sie möglich war. Und trotzdem wirkten sie gegen unsere Mädchen überfordert, die die Gegnerinnen zu jederzeit im Griff hatten.
Endstand der Begegnung war 15:3

Nun ging es gegen den OSF. Und es wurde interessant!

Und sowas von interessant. Nicht nur, weil es ab jetzt 6 gg. 6 ging. Da standen jetzt Mädchen auf dem Parkett, die sich scheinbar vornahmen, gegen unsere Mädchen gegenhalten zu wollen. Und das mit allen Mitteln. Und zur Not spielten sie eben nach dem Motto »Lasst ihr uns keine Chance, so gebrauchen wir Gewalt!« Naja, okay, hier und da gab es mal nen Schwinger und echt fiese Sprüche (»Ach, so sieht das aus, wenn Kinder keine Erziehung haben«), aber eigentlich gehört das ja auch irgendwo mit dazu. Wenn man es nicht komplett übertreibt. Trotz allem siegten unsere Mädchen auch hier verdient mit 10:4.

Zum Abschluss der Spielrunde trafen die Mädchen dann noch einmal auf die Mannschaft von Narva!

Es war also angerichtet. Zum Bezirksderby Teil 2. Und wenn man das mal generell so mit E-Jugendhandball vergleicht, sah das schon beinahe zauberhaft aus, was unsere Mädchen da auf den Holzboden brachten. Man konnte aber auch sagen, dass unsere Mädchen, spielerisch, jetzt in der Spielrunde ankamen und ohne Gnade zeigten, was sie auf dem Kasten hatten.
Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein völlig verdientes 10:1 für unseren EBT.

Was aber nicht vergessen werden darf: Es gab sicherlich schon schönere Hallen, aber die Gesamtstimmung in Lichtenrade war wirklich gut. Essen und Trinken gab es gegen eine Spende (was ist mir Essen und Trinken eigentlich wert?) Und am Ende, als die Spielrunde vorbei war, verschenkte man den Rest, anstatt ihn wegzuschmeißen. Toll! Sowas schreit nach Nachahmung!

T.S.