Woaw, das war, … also, das war schon, …, da fehlen einfach Worte, die das Geschehene vom Sonntagmittag passend beschreiben würden. Versuchen wir es trotzdem!

In der Flatow-Sporthalle zu Kreuzberg lagen unsere Damen nach etwas mehr als 3 Minuten mit 0:1 in Rückstand. Es passierte also vorne nicht viel, hinten aber zum Glück auch nicht. Dafür aber in der Mitte, wo der EBT im weiteren Verlauf statt Tore erstmal gelbe Karten sammelte. Also eigene Tore = 0, gelbe Karten = 2! Das musste besser werden. Dann gab es auch noch einen 7-Meter für Südring, der aber glücklicherweise nicht im Tor untergebracht werden konnte. Und vielleicht war das für unsere Damen ja der nötige Weckruf, schaffte man nach etwas mehr als 7 Minuten doch endlich den Ausgleich. Und dann? Dann lag man relativ schnell mit zwei Toren zurück und fand kein Mittel, daran etwas zu ändern. Erst 9 Minuten später gelang durch einen verwandelten 7-Meter endlich der Anschlusstreffer.

Die Frauen von Südring dezimierten sich dann mit einer Zeitstrafe selbst, den daraus resultierenden 7-Meter konnten unsere Damen aber nicht nutzen. Doch nur 20 Sekunden später wieder ein 7-Meter. Und diesmal zappelte der Ball im Netz. 3:3! Nun also doch mehr Tore als gelbe Karten? Nein, denn der nächste gelbe Karton ließ nicht lange auf sich warten. Und wenn man gerade erst eine Karte sah und kurz darauf mit einer 2-Minuten-Strafe vom Feld muss,… ja, dann weiß ich auch nicht, was ich dazu schreiben soll.

Es konnte eigentlich auch egal sein, denn die Mannschaft hatte darauf eine passende Antwort parat. Nach 27 Minuten gelang die verdiente Halbzeitführung. 4:3!

Tore waren also Magerkost in der ersten Halbzeit. Und in der zweiten schien es auch erstmal besser zu werden, gelang es unseren Damen doch zügig den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen. Südring schien sich aber auch einiges vorgenommen zu haben für die zweite Halbzeit. Und so mutierten die ersten Minuten, im Vergleich zur 1. Hälfte, zu einem regelrechten Torehagel, als die Kreuzbergerinnen nach gut 32 Minuten schon wieder den Ausgleich erzielten und der EBT-Express einfach weiter rollte und das 6:5 erzielte. Und dann? Ja, dann wieder das alte Lied. Es hieß, die nächsten zwei Minuten in Unterzahl irgendwie zu überstehen. Das gelang aber nicht, denn Südring glich nicht nur aus, sie gingen nun sogar in Führung. Wie unnötig das war, zeigte sich, dass man, als man wieder vollständig war, direkt wieder den Ausgleich erzielte.

Nach etwas mehr als 47 gespielten Minuten lag man schließlich mit 9:8 vorne. Und dann? Wieder Unterzahl! Wieder der Ausgleich! Oh man! Aber wenigstens ersparte man sich diesmal einen erneuten Rückstand.

In den letzten zehn Spielminuten erzielte Südring schließlich noch ein Tor, unser EBT jedoch zwei und siegte damit knapp mit 11:10.

Durch diesen Erfolg belegen die EBT-Frauen nun den 5. Platz in der Kreisliga Staffel B, haben jedoch ein Spiel weniger. Und genau dieses wird am 13.02. um 20.00 Uhr nachgeholt. Dann geht es in der Palisadenstraße gegen den Tabellenletzten, den OSF.