Handballmädchen bei Chaoyang-Sportschule Peking...

 


Am 8. Mai starteten wir mit dem Flieger nach Peking, wo wir nach elf Stunden von unseren Gastgebern herzlich empfangen wurden. Wer an Ruhe nach dem langen Flug gedacht hatte, sah sich getäuscht, da nach dem Mittagessen der erste Programmpunkt anstand: Besichtigung der Himmelspagode. Während des Aufenthaltes besuchten wir den Platz des Himmlischen Friedens, die Verbotene Stadt, den Sommerpalast und als Höhepunkte die Chinesische Mauer und den Olympiapark mit den imposanten Sportstätten. 
An drei Tagen absolvierten die Mädchen drei Spiele. Gegen die Chaoyang-Sportschule gewannen wir 30:23, das Rückspiel endete 18:22. Dabei wirkten sich die Reisestrapazen aus. Die dritte Begegnung gegen die Pekinger Stadtauswahl wurde nach hochdramatischem Spiel 20:21 hauchdünn verloren. Zum Abschluss gab es eine herzliche Begegnung mit den Pekinger Mädchen und der Leitung der Sportschule. Es wurden Erinnerungsgeschenke überreicht. Anschließend lockte die Shopping-Meile der Millionenstadt. Das Abschiedsessen am Abend beendete den Aufenthalt in der Hauptstadt. Shanghai hieß die zweite Station unseres Besuches. Vom schönen Hotel aus nutzten wir die freie Zeit. Ziele waren das Finanzzentrum mit dem zweithöchsten Bau der Welt - knapp 600 Meter bewältigten wir mit dem Fahrstuhl in rasender Geschwindigkeit und wurden mit einem herrlichen Ausblick über Shanghai belohnt. 
Weitere Sehenswürdigkeiten waren der Bund am Abend, wo man glaubte, die ganze Stadt sei versammelt. Wunderbar der auf beiden Ufern hell beleuchtete Fluss. Per Transrapid bewältigten wir 36 Kilometer in acht Minuten bei einer Spitzengeschwindigkeit von 431 km/h. Ein weiteres Erlebnis war die Flussfahrt auf dem Huangpu-River. 
Die beiden Spiele in Shanghai gegen die Highschool Afflicated 9:11 und gegen die Highschool Tongzhou 28:26 rundeten den Aufenthalt ab. Nach reibungslosem Rückflug landeten wir am 19. Mai wieder in der Heimat.

Achim Kosubek