26.03. – Stadtliga wD

Am Sonntagmittag stand unser um Giselle und Emilie verstärkter 12-Jahrgang als D2 in der heimischen Halle in der Samariterstraße schon wieder auf der Platte. Gegner war die Mannschaft von Rudow III. Aufgrund der Tabellensituation durfte man auf ein enges Spiel und auch eine realistische Siegchance der Mädels hoffen, zumal der Ehrgeiz nach den beiden knappen und unglücklichen Niederlagen in den letzten beiden Spielen auf jeden Fall groß war. Offensichtlich bekam die aufgrund der Zeitumstellung kürzere Nacht allen sehr gut, denn man zeigte (soviel Spoilern darf hier sein) eine ganz starke und fast perfekte Leistung.

Zwar waren die Spielerinnen von Rudow fast durchgehend größer, älter und körperlich weiter, aber es bestand die berechtigte Hoffnung, dagegen mit Tempo, Spielwitz, Zusammenspiel und Einsatz erfolgreich gegenhalten zu können. Zumal dieses Mal auf der Bank die doppelte Kompetenz von Coach Schuster als alten Hasen und Philipp und Denise als neuen Besen die Geschicke leitete.

Und wie dies gelang. Von Beginn an übernahmen unsere Wirbelwinde die Kontrolle und überrannten Rudow ein ums andere Mal, auch aufgrund einer sehr aufmerksamen Ballgewinn-gierigen Verteidigung. Es klappte vorn, wie hinten fast alles und der Gegner wurde förmlich auseinander genommen. Konsterniert nahm Rudow nach 11 Minuten beim Stand von 11:1 für uns seine Auszeit. Wenn die Hoffnung bestand, damit unseren Flow zu unterbrechen und wieder zurück ins Spiel zu kommen, wurde die Rechnung ohne den Ehrgeiz und die an diesem Tag große Konsequenz unserer Mädels gemacht. Auch im zweiten Teil der 1. Halbzeit ging es genau so weiter und man ging mit einem kaum zu glaubenden 18:2 in die Halbzeitpause.

Alle die es mit dem EBT hielten waren sich einig, hier eine der besten Leistungen der Mädels gesehen zu haben. Engagierte, aufmerksame Verteidigung, schnelle Angriffe, gutes Zusammenspiel, konzentrierte Abschlüsse und Anna Enell, die das eigene Tor quasi vernagelte und die Rudower zum Verzweifeln brachte, wenn sie doch mal zu Würfen kamen.

Die zweite Halbzeit in der Raumdeckung gestaltete sich dann deutlich zäher, da sich Rudow sehr konsequent zurückzog,  uns damit  weniger Möglichkeiten zum Tempohandball gab und in der Raumdeckung aufgrund der Größe und Körperlichkeit weitaus schwieriger zu bespielen war. Aber auch hier blieben unsere Mädels jederzeit konzentriert und kämpferisch und auch Lauren schloß im Tor nahtlos an die starke Leistung von Anna Enell an, so dass auch die 2. Halbzeit mit 7:1 und damit dass Spiel insgesamt sehr deutlich mit 25:3 an den EBT ging.

Eine wirklich hervorragende Leistung. Besonders schön auch die gute mannschaftsdienliche Spielweise und die große Ausgeglichenheit, bei der jede einen Betrag zu diesem Erfolg einbrachte.

Mit dem Sieg steht der EBT II in der Stadtliga A in der neuen Staffel mit einem ausgeglichenen Punktestand auch wieder im ganz soliden Mittelfeld und kann mal sehen, was da noch so geht.

Als kurze Ergänzung hier auch mal ein Lob an den Schiedsrichter des HVB, der bei technischen Fehlern auch mal eine beidseitig großzügigere Linie hatte, aber bei aufkommender übermäßig Härte konsequent pfiff und ahndete und so das Spiel jederzeit in fairen Bahnen im Griff hatte.

Es spielten und trafen: Ida (3), Cecilie (4), Paula (4), Mira (4), Ava, Skadi (1), Matilda, Polli, Emelie (4), Giselle (5) und die Tormädchen Lauren und Anna Enell

L.H.